News

Termin Varroa - Behandlung

Honigernte, Abräumen und Varroa-Behandlung

Geschätzte Imkerinnen und Imker,

den im Frühjahrsschreiben des Veterinärdienstes der Urkantone anvisierte Termin, 3. August, für den gleichzeitigen Beginn der Varroa-Behandlung in den Tallagen bleibt unverändert. In dieser Woche sollten also alle Imker/innen die Honigräume abnehmen, schleudern und die Völker mit 4-6 Liter Zuckersirup auffüttern, damit am Wochenende die erste Sommerbehandlung gegen die Varroa-Milbe beginnen kann. Wir empfehlen eine Behandlung mit Ameisensäure für 9 Tage (verschiedene Dispenser mit den dazu passenden Konzentrationen der Ameisensäure sowie MAQS Streifen stehen zu Verfügung). Achtung: auf die maximalen Aussentemperaturen achten und die Dispenser korrekt einstellen.

Thymovar und ApiLifeVar Streifen sind auch zugelassen, aber müssen mindestens 4 Wochen in den Völkern bleiben. Sie sind weniger kritisch bei hohen Temperaturen.

Nach den starken Regenfällen am letzten Wochenende sehen wir keine Läusepopulation mehr in den Bäumen und somit wenig Aussicht auf eine lohnenswerte Waldtracht. Das Phänomen des letzten Jahres mit einer starken Waldtracht ab Mitte August bis in den September hinein können wir nicht ausschliessen, halten wir aber für unwahrscheinlich, dazu ist der Sommer bei weitem nicht so heiss und trocken wie 2018. Deshalb halten wir am 3. August als Beginn der Varroa-Behandlung fest.

In den Höhenlagen oberhalb von 1000 Metern kann regional die Trachtsituation anders sein und eine spätere Varroa-Behandlung Sinn machen. Auf jeden Fall dürfen nach dem 3. August nur behandelte Völker zurück in die Tallagen gebracht werden, um dort eine Rückinvasion der Milbe in die bereits behandelten Völker auszuschliessen.

Volle Honigtöpfe wünschen Euch die Bieneninspektoren der Urkantone.

 

Meldung des Bieneninspektors vom 29. Juli 2019

Meldung des Bieneninspektors vom 29. Juli 2019:

 

In der Gemeinde Ingenbohl ist in einem Bienenstand die Faulbrut ausgebrochen. Es gilt eine Standsperre und ein Sperrkreis von 2 km Radius wurde eingerichtet, aus dem keine Bienenvölker, Waben- und Honig sowie Imkermaterial herausgebracht werden dürfen. Die Imker im Sperrkreis sind informiert, ihre Bienenstände werden zur Zeit kontrolliert.

 

Die Details zur Meldung finden Sie im Amtsblatt des Kantons Schwyz.

 

Meldung des Bieneninspektors vom 19.06.2019

 

 

Mitteilung des Bieneninspektors vom 19. Juni 2019

 

Seit dem 2. August 2018 waren wegen mehrerer Faulbrutfälle im Raum Arth

und Oberarth Sperrgebiete und Standsperren in Kraft. Die Nachkontrollen

im Frühjahr 2019 ergaben wieder positive Befunde, so dass die

Sperrmassnahmen bis dato gültig sein. Erneute Nachkontrollen im Juni

2019 haben nun keine neuen Befunde geliefert, so dass alle

Sperrmassnahmen (Sperrkreise und Standsperren) per 19. Juni 2019 vom

Veterinärdienst der Urkantone aufgehoben werden. Die amtliche Verfügung

dazu wird im Amtsblatt des Kantons Schwyz erscheinen.

 

Weiterlesen …

Königinnenzuchtkurs